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NEWSLETTER 05.04.2012

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Pro Helvetia war in den letzten Wochen in aller Munde wegen der Streitschrift «Der Kulturinfarkt», die ihr Direktor Pius Knüsel mitverfasst hat. Trotz des Medienwirbels verfolgt die Stiftung konsequent ihren Auftrag, das vielfältige Schweizer Kulturschaffen zu fördern und zu vermitteln. Dazu gehört der Auftritt von vier Schweizer Schriftstellern im weissrussischen Minsk ebenso wie der gemeinsam mit Wirtschaftsförderung und Kunsthochschule Zürich unterstützte Schweiz-Schwerpunkt an den Gamestagen in Berlin. Junge Dramatiker im Tessin profitieren von einem massgeschneiderten Förderprogamm, während das Centre Culturel dem Pariser Publikum Performancekunst aus der Romandie präsentiert. Lassen Sie sich inspirieren.

 

Pro Helvetia, Kommunikation

 
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Administrative Hürden für Jazzfestivals abgebaut

Die vier Jazz-Festivals von Willisau, Schaffhausen, Stans und Cully gehören zu den wichtigsten Ereignissen der Schweizer Jazz-Szene. Regelmässig von Pro Helvetia unterstützt, mussten sie bislang jährlich administrativ aufwändige Gesuche einreichen. Neu wählt die Stiftung ein Fördermodell, wonach sie über drei Jahre hinweg einen fixen Beitrag zugesichert bekommen. Im Gegenzug verpflichten sich die Festivals, Bands aus den anderen Sprachregionen zu programmieren. Mehr dazu unter: www.prohelvetia.ch


Washington debattiert über Computerspiele

Das Programm «GameCulture» von Pro Helvetia ist international ein gefragter Partner, wenn es darum geht, die künstlerische Dimension von Computerspielen zu thematisieren. Unter dem Titel «Lunch Bytes» organisiert das renommierte Hirshhorn Museum in Washington zusammen mit der Kulturstiftung, dem Goethe-Institut und der Schweizer Botschaft drei Konferenzen und eine Abendveranstaltung. Themen wie digitale Erzählstrukturen, Sicherheitsaspekte oder Amateurkunst stehen auf dem Programm. Mehr dazu unter:
lunch-bytes.com


 
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Tessiner Dramatiker senden über den Äther

Pro Helvetia geht im Südkanton neue Wege und fördert junge Dramatikerinnen und Dramatiker: Cristian Bubola, Katya Troise und Massimiliano Zampetti wurden im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt. Ihre Stücke werden szenisch gelesen und im Mai auf Radio Rete Due ausgestrahlt. Anschliessend wird ein einziger Gewinner gewählt, der sein Stück mit einem Coach ausarbeiten kann. Die Tessiner Kulturdirektion, der Kulturkanal Rete Due und Pro Helvetia haben den Wettbewerb gemeinsam organisiert. Mehr Informationen unter: www.rsi.ch und www.ti.ch


 
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Akustisches Neuland fürs Moskauer Publikum

Caroline Charrière, Jacques Demierre, Daniel Ott und Urs Peter Schneider: Diese Schweizer Komponisten sind in Russland so gut wie gar nicht bekannt. Dies soll sich nun ändern: Gemeinsam mit der Schweizer Botschaft in Moskau ermöglicht Pro Helvetia im Rahmen ihres Russland-Schwerpunkts, dass das Kammermusikfestival «Fenster zur Schweiz» vom 5. bis 10 April in die besten Konzertsäle der Stadt kommt. Neben Zeitgenössischem ist auch klassische und Alte Musik aus der Schweiz zu hören. Programm unter: www.mmdm.ru


«Spielplatz Schweiz»

Entwickler, Unternehmer, Politiker und Spielenthusiasten treffen sich an den «Deutschen Gamestagen», dem wichtigsten Anlass der Branche. Dort öffnet sich vom 25. bis 29. April ein Programmfenster auf den «Spielplatz Schweiz». Spielentwickler referieren an Konferenzen und Workshops. Und im Computerspielmuseum ist die Ausstellung «Swiss Game Design» zu sehen. Den Auftritt lanciert haben Pro Helvetia, die Wirtschaftsförderung der Stadt Zürich, die Zürcher Hochschule der Künste sowie die Schweizer Botschaft in Berlin. Programm unter: www.deutsche-gamestage.de


Paris entdeckt die Romandie

Das Festival «Extra Ball» im Centre Culturel Suisse mitten im Marais-Quartier ist mittlerweile fester Bestandteil des Pariser Ausgehkalenders. Vom 24. bis 28. April bringt das Centre Zeitgenössisches aus der Romandie auf die Bühne: Zu sehen sind performative Künstlerinnen und Künstler, die zwischen den Kunstgattungen oszillieren, wie die Lausanner Compagnie Théâtre en Flammes oder das Performance-Duo Gilles Furtwängler und Anne Rochat. Details unter: www.ccsparis.com

 


Genfer Duo unterwegs im Mittleren Osten

Staatsgrenzen überwinden, um so die eigene künstlerische Perspektive zu erweitern: Dass dies selbst in einer Region wie dem Mittleren Osten möglich ist, beweist die 2006 gegründete Tanzplattform «Masahat Dance Network». Zu den beiden Tanzfestivals im palästinensischen Ramallah und in der jordanischen Hauptstadt Amman ist die Genfer Compagnie 7273 eingeladen. Das Duo hat letztes Jahr den Schweizer Tanz- und Choreografiepreis gewonnen. Diese Auftritte vermittelt hat die Aussenstelle von Pro Helvetia in Kairo. Mehr Informationen unter: www.cie7273.com


Abstrakte Kunst für Kinder

1983 hat Andy Warhol in der Galerie Bischofsberger in Zürich eine legendäre Kinderausstellung realisiert. Mit «Tell The Children / Abstraction pour enfants» will der Lausanner Künstler Francis Baudevin der Pop-Ikone eine Referenz erweisen. Seine für die Kunstliebhaber von morgen konzipierte Schau in Lyon zeigt abstrakte, vorab geometrische Kunst. Es versteht sich, dass die Bilder auf Augenhöhe der Kleinen präsentiert werden. Details dazu unter: www.lasalledebains.net


Literarischer Frühling in Minsk

Die weissrussische Literaturszene ist weitgehend vom Westen abgeschottet. Umso erstaunlicher, dass am 21. April gleich drei Schweizer Autoren und eine Autorin in Minsk zu hören sind. An der diesjährigen Germanistentagung, die das Goethe-Institut zusammen mit Partnern organisiert, stehen etwa Schreibwerkstätten mit Franz Hohler und Andrea Neeser auf dem Programm, genauso wie Spoken-Word-Performances von Stefanie Grob und Gerhard Meister. Mehr Informationen unter: www.goethe.de


 
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Die performative Szene im Fokus

Wer in den performativen Künsten am Puls der Zeit sein will, kommt im französischen Sprachraum nicht um «Mouvement» herum. Gemeinsam mit Pro Helvetia bringt die Zeitschrift Ende März «La scène suisse dans tous ses éclats» heraus. Das Sonderheft zeigt, wie lebendig und vielfältig die zeitgenössische Szene der Schweiz ist. Einsehbar ist es über www.mouvement.net. Gedruckte Expemplare können unter www.prohelvetia.ch bestellt werden.

 


 
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«Wettlesen» im Big Apple

Der Schweizer Buchpreisgewinner Catalin Dorian Florescu und die Autorin Monica Cantieni gehören zu den sechs handverlesenen deutschsprachigen Autoren, die im Februar ans Festival «Neue Literatur» nach New York eingeladen waren. Die von Pro Helvetia unterstützte Veranstaltung sei «unentbehrlich», so die Frankfurter Allgemeine Zeitung, weil sie «fern von Bestsellerlisten und sensationellen Marketingcoups für Bücher wirbt», die in Amerika noch keinen Verleger gefunden haben. Die Wiener Zeitung sprach deshalb von einem «Wettlesen». Mehr dazu: www.festivalneueliteratur.org


 
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Pro Helvetia
Schweizer Kulturstiftung
Kommunikation
Hirschengraben 22
8024 Zürich
E-Mail: communication@prohelvetia.ch
www.prohelvetia.ch

Redaktion: Isabel Drews

Die Stiftung Pro Helvetia fördert und vermittelt Schweizer Kultur
in der Schweiz und rund um die Welt.

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