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CRISS & CROSS. Design aus der Schweiz koordiniert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

 

Idee, Konzept, Texte: Ariana Pradal und Köbi Gantenbein, Hochparterre; Roland Eberle, re.FORM; Kapitel «A visual statement»: Peter Vetter, Design Network Switzerland Ausstellungsarchitektur: re.FORM Roland Eberle. Die Realisation der Ausstellung wurde unterstützt vom Bundesamt für Kultur und dem Gewerbemuseum Winterthur © Hochparterre und re.FORM, Zürich

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CRISS&CROSS – Design aus der Schweiz

CRISS&CROSS ist eine Ausstellung zum Schweizer Design. Unter dem Patronat von Pro Helvetia wandert sie durch die Welt. Die Stiftung vermittelt die Ausstellung an interessierte Ausstellungspartner.

 

Inhalt

Design ist ein Spiegel der Verhältnisse und der Geschichte eines Landes und seiner Gesellschaft. Möbel, Haushaltsgerät, Kleider, Sportzeug, Schmuck, Taschen, Bücher sind nicht nur Werkzeuge für alltägliche Verrichtungen, sondern auch Zeichen, wer zu wem gehört und gehören will.

 

Die Ausstellung CRISS&CROSS berichtet von einer Schweiz, die auch anderes kennt als Schokolade, Uhren und das Swiss Army Knife. Sie erzählt mit über 400 Objekten, die rund um und in sechs grossen, hölzernen Reisekisten ausgestellt sind, von der Zusammenarbeit zwischen Ingenieuren und Designerinnen, sie führt uns in die Welt des Grafik Design, der Mode und der Alltagsgüter. CRISS &CROSS verbindet die üppige Vielfalt aktueller Produkte mit der reichen Tradition des Design aus der Schweiz. Die Pioniere setzten Standards, welche zeitgenössische Gestalterinnen weiterbauen.

 

Titel

Der Titel auf Deutsch kreuz & quer bezieht sich auf das Schweizerkreuz sowie auf Auswahl der Objekte. Sie repräsentieren weit gefächert die verschiedenen Disziplinen des Design aus Vergangenheit und Gegenwart.

 

Aufbau

Die Ausstellung gliedert sich in acht Kapitel. Diese heissen:

 

Up to the mountains

Für den Tourismus in den Alpen entstanden und entstehen Bergbahnen und Tunnels, Chalets und Hotels, Plakate und Sportgeräte, Mützen und Handschuhe. Und das alles will ansprechend gestaltet sein.

 

Longsellers

Design aus der Schweiz kennt lange Geschichten: Toblerone, Armeemesser, die Landkarte oder Möbel von Willy Guhl, Le Corbusier oder USM-Haller.

 

The tiny helpers

Die Arme, Hände, Beine und Augen des Menschen sind beschränkt. Wir brauchen Krücken und kleine Helfer in der Küche, im Büro, Haus und Garten um unseren Alltag zu meistern.

 

A visual statement

Die Beiträge des Grafik Design aus der Schweiz sind weltberühmt. Eine Diaschau zeigt 300 aktuelle Arbeiten aus verschiedenen Bereichen und eine Bücherauswahl mit Perlen der Buchgestaltung.

 

Small & beautiful

Die Schweiz ist ein kleines Land, ihre Ingenieure sind Meister in der Verkleinerung der Gegenstände und die Designer geben den Kleinoden die Form. Einst Uhren und Spieldosen – heute Digitalkameras und Hörgeräte.

 

Hip & young

Design ist Jugendkultur: Mode, Schmuck, Grafik und Möbel. Kleine Ateliers gestalten und produzieren Güter und Marken für kleine, lebhafte Szenen – ein fröhliches Babylon der Farben und Formen.

 

Textile + fashion

In der Geschichte der Schweiz spielen Textilien eine wichtige Rolle, denn sie haben die Exportwirtschaft mitbegründet. Modedesigner entwerfen für lokale Märkte. Nur wenige, wie das Modellabel Akris, behaupten sich auf dem internationalen Parkett.

 

Library

Die Schweiz kennt eine lange Tradition des Buchdrucks. Nicht nur gescheite und spannende, auch gut gestaltete Bücher gehören zu den Perlen des Design, welche die Verlage in die Welt hinaus schicken.

 

Zur Geschichte der Ausstellung

Auf Einladung des Bundesamtes für Kultur, Sektion Kunst und Design, gestalten Hochparterre und das Atelier re.FORM den Schweizer Beitrag für die 5. Biennale der Architektur im 2003 in São Paolo. Zurück aus Brasilien haben sie dieses Bild der Schweiz für das Gewerbemuseum Winterthur erweitert.

 

Unter Pro Helvetias Patronat tourt die Ausstellung seit 2004, immer wieder aktualisiert, durch die Welt:

 

  • Berlin, «DesignMai», im Pfefferberg (6.5. - 30.5.2004)
  • Budapest, Karton Galerie (10.6. - 17.7.2004)
  • Willisau, Foroom Team by Wellis (24.8. - 22.9.2004)
  • Prag, «Designblock», in der Fabrik (4.10 - 11.10.2004)
  • Bratislava, Museum Umelecka (18. - 31.10.2004)
  • Luzern, GWAND Fashion Festival (25. - 28.11.2004)
  • Polen, Cieszyn, Designzentrum (28.1. - 27.2.2005)
  • Italien, Rom Istituto Svizzero di Roma (8.6. - 17.7.2005)
  • Japan, Tokyo, Akihabara School (27.9. - 23.10.2005)
  • Sagamihara, Japan, Joshibi University of Art and Design (7.12. 05 - 20.2.06)
  • Hamamatsu, Shizuoka prefecture, Japan, Former Building of Hamamatsu Bank Assoc. (19.5. - 18.6.2006)
  • Lausanne, mudac. Musée de design et d'arts appliqués contemporains (7.3. - 28.5.2007)
  • Indien, Ahmedabad, National Institute of Design (5. - 14.8.2008)
  • Indien, Bangalore, Goethe-Institut/Max Mueller Bhavan (5. - 20.9.2008)
  • China, Wuxi, Wuxi Museum (16.-26.10.2009)
  • China, Wuxi, Jiangnan University (1.-25.11.2009)
  • China, Nanjing, Nanjing Arts Institute (1.-31.12.2009)
  • China, Guangzhou, Academy of Fine Arts (19.3. – 9.4.2010)
  • China, Expo Shanghai 2010, Swiss Pavilion (1. - 31.7.2010)